Performance Marketing January 26 3 MINUTE READ

Was sind Native Ads? Definition, Tipps und B2B-Beispiele

[Fortgeschrittene] Native Ads tarnen sich geschickt, denn anders als auffällige Banner oder bunte Plakate fügen diese sich nahtlos auf die Websiten ein. Wir beantworten die Frage "Was sind Native Ads" und betrachten genauer, was Native Advertising bedeutet und wofür Native Ads sinnvoll sind. 

Bevor Sie sich aber die Frage "Was sind Native Ads" stellen, sollten wir zuerst eine andere beantworten:

Was ist überhaupt "Native Advertising"

Hinter dem Begriff Native Advertising steckt nichts Anderes als Werbung, welche bei Drittanbietern wie Zeitungen, Online-Magazinen oder Blogs veröffentlicht wird. Diese Werbung passt sich nicht nur optisch an den Stil der Website an. Sondern auch inhaltlich wird sich an Seite angepasst, auf der die Anzeige veröffentlicht wird. Durch das nahtlose Einfügen der Anzeige in die Seite, fällt dem Nutzer beziehungsweise Leser oft nicht einmal auf, dass es sich um Werbung handelt.

Was sind Native Ads? - Die Definition und wie diese aussehen

Die Native Ads sind neben den Advertorials eine Form des Native Advertising. 

Native Ads bestehen meist aus einem kleinem Bild und einem kurzen Werbetext. Durch einen geschickt platzierten Call-to-Action können Sie den Leser dann auf Ihre Landingpage weisen oder vielleicht sogar auf ein Advertorial, in welchem Ihr Produkt noch spezifischer erklärt wird.

Native Ads sind auf den ersten Blick nicht sofort als Werbung zu erkennen, dennoch müssen diese Anzeigen gekennzeichnet werden. Mit den Worten "Anzeige" oder auch "Gesponsert" wird deutlich, dass es sich hier um Werbeanzeigen handelt. 

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Anders als Bannerwerbung fügen sich die nativen Anzeigen in das Gesamtbild der Website ein. So müssen also auch bestimmte Anforderungen wie Format, Text und Bild genau eingehalten werden. Somit ist die Frage "Was sind Native Ads" beantwortet sein. 

Folgende Kriterien sollten Sie bei der Erstellung von Native Ads außerdem beachten:

Zielgruppe

Es ist nicht so leicht, sich für die "richtige" Zielgruppe zu entscheiden. Ihnen stehen unzählige Zielgruppen zur Verfügung, aus welchen Sie filtern müssen, welche die höchste Kaufabsicht hat. Oder schätzen Sie ab, welcher Personenkreis die höchste Relevanz für die von Ihnen angebotenen Produkte oder Dienstleistungen hat.

Creatives

Die Native Ads unterscheiden sich im Gegensatz zu Paid Social Beiträgen deutlich vom Format. Hier müssen Sie versuchen den kurzen Text, der Ihnen zur Verfügung steht, so clickbaity wie möglich zu formulieren. Versuchen Sie auch, durch das Bild, welches in der Native Ad gezeigt wird, so viel Aufmerksamkeit wie möglich zu erhalten. Durch die sogenannten Content-Delivery-Networks bbei denen Sie die Native Ad buchen können, werden Ihnen auch oft hilfreiche Tipps für die Erstellung geboten. 

Budget

Versuchen Sie auch auf Ihr Budget zu achten. Wir empfehlen Ihnen das Testen von Native Advertising nur, wenn Sie beispielsweise 500 Euro an Marketingbudget haben, welches Sie für einen neuen Kanal ausgeben möchten. Es gibt auch "teure" Placements bei denen ein Cost-per-Click oder der TKP höher ausfallen könnte, als bei herkömmlichen Paid-Social-Beiträgen. 

Placements

Viele Anbieter für Native Ads haben eine hohe Reichweite und eine große Auswahl an Seiten, auf der Ihre Anzeige veröffentlicht werden kann. Aber gehen Sie hier mit Vorsicht vor, es können auch Webseiten dabei sein, die für Ihr Unternehmen nicht relevant sind oder sie dort auf keinen Fall erscheinen möchten. Achten Sie daher auf Platzierungen, die zu Ihrem Unternehmen passen. 

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