B2B Marketing June 28 1 MINUTE READ

B2B Social Media Übersicht: So nutzen Unternehmen LinkedIn & Co.

[Einsteiger] B2B-Entscheider sind zunehmend online erreichbar. Diese B2B Social Media Übersicht, wie Sie die Netzwerke richtig einsetzen und Ihr Unternehmen profitiert.

Social Media Kanäle sind von zunehmender Bedeutung für B2B-Marketer, denn B2B Entscheider sind auch in den sozialen Netzwerken aktiv: Laut einer Studie der Social Examiner nutzen 91 Prozent der B2B-Marketer Facebook, 79 Prozent sind Mitglied im Karrierenetzwerk LinkedIn und immerhin 70 Prozent twittern. Die folgende B2B Social Media Übersicht unterstreicht diese Relevanz und zeigt, wie sie ihr Marketing dort ausrichten. 

B2B Social Media Übersicht - Die Kanäle und wie Sie diese bedienen.

Überzeugen Sie in Karriere-Netzwerken: LinkedIn und Xing

Ein Unternehmensblog kann eine gute Grundlage Ihrer Social Media Strategie sein. Jetzt geht es darum, Ihre Experten-Beiträge bei relevanten Netzwerken zu distribuieren. Erster Anlaufpunkt in unserer B2B Social Media Übersicht sind die Karrierenetzwerke Xing und LinkedIn: Laut der Studie unter B2B-Unternehmen gaben 71 Prozent der deutschen Befragten an, dass sie bereits in diesen Karrierenetzwerken aktiv sind.

Im deutschsprachigen Raum ist noch immer Xing der Marktführer unter den Karrierenetzwerken und überzeugt mit 13 Millionen Nutzern. Aber auch LinkedIn ist nicht zu vernachlässigen. Zwar liegt die Nutzerzahl im deutschsprachigen Raum mit elf Millionen aktuell noch leicht hinter Xing. International verzeichnet das Netzwerk aber über 500 Millionen Mitglieder. Auch LinkedIn Marketing wird im B2B-Bereich immer beliebter. Welches Karrierenetzwerk für Ihr Unternehmen geeignet ist, hängt also stark davon ab, wo sich Ihre Kernzielgruppe befindet.

In den Karrierenetzwerken haben Sie ebenfalls die Möglichkeit, sich als Experte Ihrer Branche zu profilieren. Verlinken Sie Ihren Blog oder interessante Artikel aus Fachmedien und kommentieren Sie diese auf Grundlage Ihres Fachwissens. Auf diese Weise haben Sie die Möglichkeit, in fachliche Diskussionen mit relevanten B2B-Entscheidern zu gelangen. Achten Sie dabei aber auch auf die Hygiene Ihres Profils: Dieses muss jederzeit mit aktuellen Informationen gepflegt sein. Zudem sind sie darauf angewiesen, dass Ihre Mitarbeiter Ihr Unternehmen als Arbeitgeber angeben.

Twitter: Überzeugen Sie in 280 Zeichen

77 Prozent der B2B-Marketer nutzen inzwischen Twitter, um Content zu distribuieren. Für 71 Prozent ist die Plattform sogar der beliebteste Kanal bei Produkt-Neueinführungen. Diese Zahlen zeigen: Gerade für den B2B-Bereich ist Twitter von großer Bedeutung.

Wichtig bei der Benutzung des Netzwerks ist es, dass Sie bestenfalls in einen fachlichen Dialog mit Branchen-Größen einsteigen und diesen einen Mehrwert bieten. Kein B2B-Entscheider wird Ihnen folgen, wenn Sie plump in eigener Sache kommunizieren. Setzen Sie stattdessen auf hochwertige Inhalte, die Sie an relevante Entscheider richten.

Facebook: Erreichen Sie B2B-Entscheider im privaten Umfeld

In den Karrierenetzwerken aktiv zu sein, ist eine selbstverständliche Wahl. Trotzdem möchten wir auch Facebook in unserer B2B Social Media Übersicht fokussieren. Hier treffen Sie B2B-Entscheider eher in Ihrem privaten Umfeld an, können aber ebenfalls mit Aufmerksamkeit rechnen. Dazu lohnt es sich, einen Blick auf den Facebook-Algorithmus zu werfen: Seit Januar 2018 rankt Facebook Beiträge im Newsfeed nicht nur nach der Anzahl der „Gefällt mir“-Angaben und Kommentaren, sondern bezieht auch die Qualität von Nachrichtenquellen mit in den Algorithmus mit ein. Für B2B-Unternehmen bedeutet das konkret: Sie können mit relevanten Informationen Aufmerksamkeit auf sich ziehen und B2B-Entscheider im besten Fall dazu verleiten, die eigenen Blogartikel oder Beiträge mit Freunden (bestenfalls Branchen-Kollegen) zu teilen. Über den organische Pflege der Unternehmensseite hinaus bietet Facebook umfassende Werbemöglichkeiten, die auch im B2B-Marketing große Erfolge versprechen.

YouTube: Erklären Sie komplizierte Produkte

Auch die Video-Plattform YouTube wird im B2B-Bereich immer relevanter: Laut einer Google-Studie setzen B2B-Rechercheure zunehmend auf Videos, um sich für ein geeignetes Produkt zu entscheiden. YouTube bietet Ihnen daher eine geeignete Plattform, um dem Informationsbedürfnis Ihrer Zielgruppe entgegenzukommen. Mit hochwertigen Videos können Sie auch komplizierte Inhalte transportieren. Der Nachteil liegt auf der Hand: Die Video-Produktion ist kostspielig und verlangt Expertise.

B2B Social Media Übersicht:  Mit Content Marketing & Networking überzeugen

Social Media Marketing bietet für B2B-Unternehmen deutlich mehr Chancen, als viele Entscheider bislang angenommen haben. Entscheidend ist dabei eine sinnvolle Mischung aus hochwertigem Content Marketing und Gelegenheiten zum Networking: Mit einer zielgerichteten Ansprache können Sie zunächst potenzielle Kunden von Ihrem fachlichen Wissen überzeugen, um anschließend in fachliche Diskussionen mit ihnen einzusteigen. Seien Sie sich dabei stets bewusst, dass die Strategie Qualität vor Quantität lauten muss: In möglichst vielen Kanälen der B2B Social Media Übersicht gleichzeitig aktiv zu sein, ist kein Mehrwert. Vielmehr ist es entscheidend, dass dort erreichbar sind, wo Ihre Kunden anzutreffen sind.

Konnten Sie sich mit dieser B2B Social Media Übersicht einen umfassenden Überblick verschaffen und möchten sich jetzt auf einen der Kanäle spezialisieren? Dann empfehlen wir Ihnen, direkt mit einem der Karrierenetzwerke zu starten. In unserem umfassenden Guide erfahren Sie alles über Conversation Ads auf LinkedIn und erhalten spannende Insights von unseren Kampagnen.

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