SMarketing April 21 3 MINUTE READ

Outbound Marketing B2B - Einfach erklärt

[Einsteiger] B2B Outbound Marketing ist das Gegenstück zur Inbound Strategie und hat einen anderen Ansatz. Was es sich damit auf sich hat erfahren Sie hier.

Was ist Outbound Marketing?
Egal ob es B2C- oder Outbound Marketing B2B genannt wird, das Prinzip bleibt das selbe. Man versucht mit dem Kunden proaktiv zu kommunizieren. Hier werden die Produkte, Dienstleistungen, Lösungen oder das Unternehmen selbst in den Fokus gerückt und sind somit direkter Inhalt der Ansprache. Beispiele hier sind Auftritte auf Messen oder das Verschicken von Werbegeschenken.

Weitere Beispiele:

Pro-und Contras von Outbound Marketing B2B:

Pro: Kanäle, die sich für Outbound Maßnahmen nutzen lassen, sind in der Regel sehr reichweitenstark. Hinzu kommt, dass durch reichweitenstarke Kanäle ihre Brand Awareness steigen kann.

Hinzu kommt, dass Outbound Marketing die User direkt mit dem Produkt in Berührung bringen kann. Somit ist in den distribuierten Formaten sofort ersichtlich welche Absicht der Werbetreibende verfolgt und oftmals auch welche Zielgruppe angesprochen wird.

Contra: Bei Kampagnen im Outbound Marketing B2B sind hohe Streuverluste keine Seltenheit. Dazu kommt, dass diese Kampagnen hohe Budgets erfordern, denkt man nur an einen TV-Spot. Bleibt man beim Beispiel des TV-Spots, lässt sich ein weiterer Nachteil veranschaulichen: Bei Outbound Maßnahmen ist auf gewissen Kanälen die Erfolgsmessung nicht zu erfassen. Schaut man sich Outbound Maßnahmen im Online Marketing an, sind Barrieren wie Spam- und Adblocker sowie Adfilter ein Hindernis für die Effektiviät der Kampagne.

Zu einem weiteren Hindernis kann die Ansprache eines komplexeren Produktes werden. Outbound Marketing B2B macht in solchen Fällen wenig Sinn, weil die dort zur Verfügung stehenden Formate teilweise nicht ausreichend sind, um erklärungsbedürftige Lösungen verständlich zu präsentieren. Der Vertrieb läuft im puren Outbound Marketing klassischerweise durch Kaltakquise über Telefonlisten oder LinkedIn Netzwerkanfragen, da man im Vergleich zum Inbound Marketing keinen Lead Funnel hat, erfordert es oft Recherche, um Information über den jeweiligen Kontakt zu bekommen. 

Fazit: Letztendlich lässt sich sagen, dass Outbound Marketing B2B super für Brand Awareness geeignet ist. Durch den "Push", den man Usern gibt, in dem man Ihnen die Werbung einfach so präsentiert, kann es zu einem geringeren Engagement kommen. In Sachen Lead Generierung, also dem Sammeln von Kontaktdaten ist Inbound Marketing effektiver.

Da Sie nun erfahren haben was es mit Outbound Marketing B2B auf sich hat, würden wir Ihnen gerne eine weitere Lesempfehlung geben, die an das Thema anschließt. Mit dem SMarketing Leitfaden wollen wir Ihnen Tipps und von uns gemachten Erfahrungen geben, um aufzuzeigen welche Synergien sich aus einer engen Zusammenarbeit zwischen Sales und Marketing ergeben.

 

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