LinkedIn Marketing January 12 3 MINUTE READ

Werbung in B2B-Netzwerken: LinkedIn und XING im Vergleich

[Einsteiger] LinkedIn und Xing sind DIE Business Netzwerke in Deutschland. Gibt es einen Gewinner? Wir vergleichen beide Plattformen und ziehen ein Fazit.

Linkedin und Xing – zwei Social Media Plattformen der besonderen Art. Beide verbinden Business mit Business. Gibt es bei den beiden Plattformen überhaupt Unterschiede und was ist nun die bessere Wahl? Wir zeigen Ihnen die größten Unterschiede der beiden Plattformen auf. Sie erfahren auch, welche der beiden Sie, abhängig von Ihren Zielen, auswählen sollten.

Die Mitgliederstruktur & Preismodelle

19 Millionen vs. 700 Millionen Mitglieder. So lassen sich die beiden Plattformen nicht vergleichen. Während LinkedIn ein internationales Netzwerk ist und alleine in den USA über 174 Millionen Mitglieder hat, beschränkt sich Xing alleine auf die DACH-Region (Deutschland, Österreich und die Schweiz). Wo wir auch schon bei dem vermutlich größten Unterschied der beiden Plattformen angekommen sind. Wenn Sie auf einer Business Plattform international erfolgreich werden möchten, müssen Sie sich zwischen LinkedIn und Xing zwangsläufig für Ersteres entscheiden.

Um LinkedIn und Xing anhand der Mitglieder besser vergleichen zu können, sehen wir uns auch hier die Mitglieder der DACH-Region an. Xing hat mit 19 Millionen Usern in Deutschland, Österreich und der Schweiz eindeutig die Nase vorne. LinkedIn kommt in den drei Ländern auf nur 14 Millionen Nutzer.

Eine Gemeinsamkeit von LinkedIn und Xing: beide Plattformen sind zunächst kostenlos nutzbar, um allerdings alle Funktionen abrufen zu können, wird auf beiden Netzwerken ein bezahlter Premium Account benötigt.

LinkedIn bietet hier verschiedene Möglichkeiten, für verschiedene Bedürfnisse, zu unterschiedlichen Preisen.

Xing hingegen staffelt die Preise anhand der Nutzungsdauern. Zusätzlich zur Premium Mitgliedschaft gibt es Pakete wie XING ProJobs und XING ProBusiness zu erwerben.

Suchen Sie neue Mitarbeiter über LinkedIn und Xing?

Jede dritte der, von der Bundesagentur für Arbeit, registrierten offenen Stellen wurden 2019 auf Xing ausgeschrieben. In Zahlen waren das ganze 257.000 von 774.000 Stellen. LinkedIn hatte hiervon lediglich 74.000 Stellen. Die Zahlen sprechen hier eindeutig für Xing.

Werfen wir allerdings einen Blick auf bestimmte Berufsgruppen, wendet sich das Blatt schnell wieder. Auf der Suche nach Akademikern oder Projektverantwortlichen bietet LinkedIn eindeutig die größere Auswahl. Auch in der IT-, Finanz- und Automobilbranche hat LinkedIn die Nase vorn. Suchen Sie hingegen Freelancer, Künstler und Freiberufler werden Sie auf Xing statistisch gesehen mehr Chancen haben.

Brand Awareness auf LinkedIn und Xing steigern:

Unsere Empfehlung wäre eine Kombination aus beiden Netzwerken. Denn so erreichen Sie nun mal die meisten Menschen. Auf internationaler Basis müssen wir erneut auf LinkedIn verweisen.

LinkedIn setzt auf „klassische“ Social Media Tools:

Posts mit mehreren Bildern, Videos, Hashtags, Reaktionen in Form von Emojis, umfassende Targeting-Möglichkeiten und Werbeanzeigenformate, LinkedIn macht es möglich.

Kommunikation auf LinkedIn und Xing:

Beide Plattformen setzen auf den Austausch zwischen ihren Mitgliedern. Auf LinkedIn und Xing gibt es Gruppen zu den verschiedensten Themen. Mitglieder können zu verschiedenen Diskussionen beitreten und sich mit anderen Usern austauschen.

Fazit:

Je nachdem, was Sie auf einer Business Plattform erreichen möchten, sollte Ihre Entscheidung ausfallen. Insbesondere sollte dabei beachtet werden, in welcher Region sich Ihre Zielgruppe aufhält und welche Berufsfelder Sie ansprechen möchten. In Abhängigkeit vom jeweiligen B2B-Marketing Ziel sollte auch über eine Kombination der beiden Netzwerke nachgedacht werden.

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