Leads generieren March 23 5 MINUTE READ

Content richtig platzieren mit Lead Ads

Was es mit Lead Ads auf sich hat und auf was Sie achten sollten, um Ihre Marketing Performance zu verbessern, erfahren Sie hier.

Im Weiteren erläutern wir Ihnen, was Lead Ads genau sind und warum Sie diese sehr effektive Funktion für sich nutzen sollten.

„Auch B2B Entscheider sitzen abends auf der Couch und surfen auf Facebook.“

Was Lead Ads sind und wie sie genau funktionieren: 

Lead-Ads können auf Social Media Plattformen wie Facebook und LinkedIn und seit Ende 2019 auch in Google Ads geschalten werden, um Kontaktanfragen zu generieren. Während zuvor Leads lediglich über einen Besuch auf der Unternehmenswebsite inklusive Kontaktformular generiert werden konnten, lassen sich nun Formulare mit diesem speziellen Werbeformat direkt in die Anzeigen und jeweiligen Plattformen integrieren. Sie ermöglichen Ihnen so Lead-Daten schnell und direkt zu erfassen.

Sobald eine Person auf die Lead Ads klickt, öffnet sich ein Formular, welches benutzerdefinierte Informationen (z.B. E-Mail-Adresse) abfragt. Je nach Einstellung kann danach z.B. auf Facebook auch eine Dankeschön-Seite eingeblendet werden.

Die Besonderheit bei Facebook oder LinkedIn: Das angezeigte Formular wird automatisch auf Basis der geteilten Informationen ausgefüllt. So erscheint beispielsweise die E-Mail-Adresse, über welche der Nutzer bei Facebook registriert ist, selbstständig im Formular-Feld „E-Mail-Adresse“ und erspart dem Nutzer das manuelle Ausfüllen. Gerade für die Nutzer von mobilen Endgeräten ist das Ausfüllen von Formularen oft umständlich und durch den AutoFill eine echte Erleichterung. Ein weiterer Vorteil: Falschangaben können so reduziert werden und Sie haben eine qualifizierte Datenbasis, mit der Sie später arbeiten können.

 

Warum Sie Lead Ads nutzen sollten:

Reibungsloses Nutzererlebnis für User 

Der entscheidende Vorteil ist, dass die Formulare innerhalb der Plattform eingebunden sind und die Nutzer diese nicht verlassen müssen, um das Formular auszufüllen.

Diese nicht zu unterschätzende Hürde können Sie mit dieser Möglichkeit umgehen, und es entstehen weniger Abbrüche durch einen Website-Wechsel.

Ein weiterer Pluspunkt für Sie und Ihre Interessenten: Alle Social Media Plattformen sind für die Nutzung auf mobilen Endgeräten optimiert. Und somit auch automatisch die Werbung, die Sie schalten möchten. Mit weniger Aufwand als zuvor können Sie so Nutzer an PCs und vor allem Mobilgeräten erreichen.

Unkomplizierte Generierung von Leads

Für viele Unternehmen ist das Generieren von qualitativen Leads eines der wichtigsten Marketing Ziele. Mit dieser Methode können Sie ganz einfach z.B. E-Mail-Adressen von Interessenten sammeln und zu Leads generieren. Weil sich das Formular jetzt innerhalb der Plattform öffnen lässt, sparen Sie sich nun Zeit und Ressourcen, um eine extra Landingpage zu erstellen, auf die ansonsten verlinkt werden müsste. Der Prozess der Datenerfassung kann so um einiges effizienter gestaltet werden. Ebenso entsteht eine ganz neue Flexibilität beim Schalten von Kampagnen. Sie können jetzt ganz einfach Kampagnen starten, ohne im ersten Schritt darauf achten zu müssen, ob schon eine dazugehörige Seite auf Ihrer Website besteht.

Effiziente und einfache Ansprache Ihrer Zielgruppe durch Targeting

Social Media wird von vielen Menschen zu jeder Tageszeit benutzt, und Sie können Ihre Zielgruppe auch abends auf der Couch, und nicht nur während der Bürozeiten erreichen. Auch User können sich, wann immer sie möchten, mit dem Unternehmen verbinden. Stellt sich nun die Frage, wie man seine Zielgruppe erreichen kann.

Um auch die richtigen User erreichen zu können, bieten Social Media Plattformen umfangreiche Targeting Möglichkeiten und ermöglichen Ihnen so eine genaue Ansprache der von Ihnen gewünschten Zielgruppe.

So können Sie unter anderem Targeting bzw. Retargeting Listen in den jeweiligen Plattformen aufbauen, um damit weiter zu arbeiten.

Custom Audience auf Basis von (nicht-)ausgefüllten Formularen

Anhand der Liste können Sie nicht nur Personen markieren, die Ihr Formular ausgefüllt haben, sondern auch diejenige Zielgruppe erfassen, die Ihre Ad nur angeschaut oder angeklickt haben, ohne das Formular auszufüllen. Mit diesen Informationen haben Sie eine Reihe an weiteren Möglichkeiten die Formular-Abbrecher erneut mit Werbung anzusprechen und doch noch in einen Lead umzuwandeln.

Custom Audience auf Basis von Website-Besuchern

Eine weitere Möglichkeit ist Ihre Website Customer Audience. Die eigenen Website Besucher werden durch ein, der jeweiligen Plattform entsprechendes, eingebundenes Pixel auf Ihrer Website markiert, um diese dann später auf eben diesem Netzwerk wiederzufinden und anzusprechen.

Look-a-like-Audience auf Basis von ausgefüllten Formularen & Website-Besuchern

Wenn Sie bereits Nutzerdaten gesammelt haben, können Sie diese nutzen um Ihre Look-a-like Audience anzusprechen. Hiermit erreichen Sie eine Zielgruppe, welche Ihren Website-Besuchern oder bisher generierten Leads ähnelt, aber bisher noch zu keiner Kontaktanfrage geführt hat.

 

Auf was Sie achten sollten – oder How to Lead Ad:


  1. Identifizieren Sie Ihre B2B-Zielgruppe

Sie sollten sich vorher detailliert Gedanken über Ihre Zielgruppe machen. Ansonsten laufen Ihre Anzeige leider ins Leere, da sie Usern angezeigt wird, für die der Inhalt nicht relevant ist oder sie sich davon nicht angesprochen fühlen. Mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit werden Sie dann auch nicht das Lead Ad Formular ausfüllen oder überhaupt auf Ihre Anzeige reagieren. Ihre B2B-Zielgruppe lässt sich sehr gut anhand von verschiedenen Selektionskriterien  eingrenzen, welche die Werbeplattform bereitstellt (z.B. Beruf bei Facebook) oder welche auf Basis von eigenen Daten (siehe oben Custom Audience) erfolgt.

 

  1. Überlegen Sie sich den Mehrwert, den Sie über Ihre Lead Ads anbieten können

Bevor Sie eine Lead Ad schalten, sollte klar sein, welches Ziel Sie damit verfolgen möchten. Sollen sich die Nutzer für weitere Informationen oder Newsletter registrieren oder erhalten sie im Gegenzug für die Eingabe ihrer Daten bestimmten Content, wie E-Books oder Whitepaper? In der Anzeige sollte unbedingt klar kommuniziert werden, wofür sich der Interessent anmeldet und was er dafür von Ihnen erhält.

Unser Tipp: Eine erfolgreiche Lead Ad muss den Nutzer im Newsfeed oder auf der Suchergebnisseite überzeugen. Er soll sofort die Kernbotschaft erkennen können und von dieser überzeugt werden.

  1. Definieren Sie die Balance zwischen Qualität und Volumen

Wie im ersten Punkt bereits angesprochen, geht es nicht immer um die bloße Masse der Leads. Vielmehr ist eine Balance zwischen dem Volumen und der Qualität der entscheidende Erfolgsfaktor.

Eine große Menge an Leads ohne relevante Hintergrundinformationen wirken auf den ersten Blick zwar vielversprechend, können sich jedoch – spätestens bei Übergabe an Sales – als unbrauchbar herausstellen, sofern noch wichtige Informationen fehlen oder Falschangaben getätigt wurden.

Liegt Ihr Fokus jedoch ausschließlich auf dem qualitativen Aspekt und sie fragen im Formular zu viele Informationen ab, minimiert sich die Anzahl eintreffender potenzieller Interessenten stark und Ihnen gehen möglicherweise neue Kontakte verloren.

Unser Tipp: Bauen Sie am Anfang nur wenige notwendige Hürden ein, auch um das Sicherheitsgefühl der User zu erhöhen.

Konkret heißt dies zu Beginn nur ganz wichtige Formularfelder in Ihre Lead Ad einzufügen. Nach und nach können Sie dann nachjustieren und testen, ob bei mehr Formularfeldern der Traffic gleich bleibt oder ob es z.B. mehr Abbrüche gibt. So können Sie sich langsam herantasten und bekommen ein gutes Gespür dafür, was Sie Ihrer Zielgruppe „zumuten“ können und wie viele Informationen für Sie notwendig sind, um damit später weiterarbeiten zu können.

  1. Testen Sie Ihre Lead Ads mit A/B Testing 

Bei dieser Methode werden zwei parallel laufende Lead-Ads mit unterschiedlichen Text oder Bild-Inhalten aktiviert. Mit Hilfe von Interaktionen und Interaktionsraten können Sie diese dann miteinander vergleichen, und analysieren, was die Präferenzen Ihrer Zielgruppe sind. Die Schlüsse, die Sie daraus ziehen, werden Sie sich langfristig bei der Planung Ihrer Lead Ads zu Nutze machen können.

Unser Tipp: Wechseln Sie sich regelmäßig mit verschiedenen Content-Pieces (z.B. Whitepaper A und Whitepaper B) ab und schalten diese auch parallel. Langfristiges Testing und analysieren wird sich auszahlen.

  1. Automatisierung durch Tools und Regeln

Dank Lead Ads lassen sich zwar Kontaktanfragen sehr effizient und zielorientiert generieren, jedoch erfordert eine hohe Anzahl an Kampagnen auch eine tool-basierte Unterstützung.  Zudem bedarf es immer wieder zahlreicher Tests, um die Anzeigen zu finden, die wirklich gut funktionieren. Automatisierungstools wie z.B.   schaffen hier jedoch Abhilfe, um eine effiziente Skalierung zu ermöglichen. So haben Sie z.B. die Möglichkeit zu automatisierten Anzeigenerstellungen, der Automatisierung repetitiver Aufgaben oder einer Kampagnenoptimierung durch festgelegte Regeln. Mit Hilfe von können Sie beispielsweise Regeln für den Versand von E-Mails festlegen, sodass automatisch der passende E-Mail-Inhalt auf Basis des jeweiligen Nutzerverhaltens verschickt wird.

So funktionieren Leads Ads bei Facebook, LinkedIn und Google Ads:

Facebook Lead Ads

Unser Tipp: Wenn Sie Höhere Kaufabsicht auswählen, wird Ihr Formular um eine Review-Vorschau ergänzt, in der die Nutzer ihre Informationen überprüfen und bestätigen können.

LinkedIn Lead Ads

Unser Tipp: Wählen Sie eine eindeutige, aussagekräftige Benennung für Ihre Kampagnengruppe aus, vor allem wenn mehrere Mitarbeiter oder Abteilung Ihres Unternehmens mit den Kampagnen in Berührung kommen. So weiß Jeder gleich, um welche Kampagne es sich handelt.

Schritt 1:  Hier können Sie grundlegenden Einstellungen Ihrer Kampagne vornehmen:

Schritt 2 Anzeigen einrichten: können Sie konkret die eigentliche Anzeige mit Formular erstellen

Google Lead Ads

Wenn Sie diese Tipps und Tricks in die Planung Ihrer Lead Kampagnen mit einbeziehen, sollte einer erfolgreichen Lead-Generierung nichts mehr im Wege stehen.

Falls Sie aber dennoch kompetente Beratung hinsichtlich B2B-Kampagnen möchten, helfen wir von TrustedTargeting gerne dabei Ihre Kampagnen umzusetzen. Mit einem Team aus Online Marketing Spezialisten können wir Sie jederzeit kompetent beraten und Ihre Lead Ads erfolgreich umsetzen. Ein Pluspunkt hierbei ist unsere wertvolle B2B-Datenbasis zahlreicher Branchen, die es uns ermöglichen genau Ihre Zielgruppe auf Facebook, LinkedIn und Google Ads anzusprechen.